Forderungsankauf

Bei dieser Variante der Exportfinanzierung handelt es sich um einen Ankauf von Forderungen unter Ausschluss des Rückgriffs auf den vorherigen Forderungseigentümer. Dabei übernimmt der Forderungsankäufer (Forfaiteur) alle wirtschaftlichen und politischen Risiken, die je nach Bonität des Abnehmers an staatliche oder private Versicherer ausgelagert werden können. Der Forderungsverkäufer haftet nur mehr für die Mängel aus dem Grundgeschäft und den rechtlichen Bestand der Forderung, nicht mehr jedoch für die Erfüllung der Zahlungsverpflichtung.

Falls die Bonität des Abnehmers als nicht ausreichend bewertet wird, kann die Risikoübernahme des Selbstbehalts (= der nicht durch die Exportversicherung gedeckte Teil) durch den Exporteur vereinbart werden. In diesem Fall handelt es sich nicht mehr um eine Forfaitierung im eigentlichen Sinn, sondern um einen Forderungsankauf.

Zur Unterstützung Ihrer Vertriebsaktivitäten und zur Eruierung des spezifischen Finanzierungswunsches Ihrer Kunden stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne unseren Fragenbogen zur Verfügung (erhältlich in deutscher, englischer und russischer Sprache), der es uns ermöglicht Ihnen bzw. Ihrem Kunden einen maßgeschneiderten Absicherungs- bzw. Finanzierungsvorschlag zu unterbreiten.