Kunst

Die RLB OÖ fördert Kunstinstitutionen, Künstler und Kunstprojekte vor allem in den Bereichen Bildende Künste und Musik.

 



Klassik am Dom

Klassik am DomDie Konzertreihe KLASSIK AM DOM geht im Sommer 2017 bereits in ihre siebte Spielzeit. 
Seit der Premiere im Sommer 2011 – damals mit Elina Garanca – genossen mittlerweile über 35.000 Besucher hochkarätige Konzerte vor der unvergleichlichen Kulisse des Linzer Mariendoms. 

KLASSIK AM DOM bringt auch 2017 wieder drei äußerst unterschiedliche Konzerte auf den Linzer Domplatz, die in ihrer Vielfalt dennoch das selbe Ziel verfolgen – das Publikum mit ihrem hochwertigen Programm zu begeistern. Ein Vorhaben, das diesen außerordentlichen Künstlern sicherlich gelingen wird. 
 

Klassik am DomDAS PROGRAMM 2017 
Martin Grubinger & The Percussive Planet Ensemble Heimspiel 2.0 – The Very Best Of Sonntag, 16. Juli 2017, 20.00 Uhr 
Klassiker & Klassik Best of Haindling und Carmina Burana mit den Münchner Symphonikern Dienstag, 18. Juli 2017, 20.00 Uhr
Erwin Schrott & Friends Cuba Amiga Mittwoch, 19. Juli 2017, 20.00 Uhr 

www.klassikamdom.at

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Internationale Nikolaus Harnoncourt Tage 
St. Georgen im Attergau 
5. - 7. Mai 2017 

Internationale Nikolaus Harnoncourt Tage In Zusammenarbeit mit der Familie Harnoncourt wurden die „1. Internationalen Nikolaus Harnoncourt Tage“ in St. Georgen im Attergau, dem Wohnort des großen Musikers und Visionärs, ins Leben gerufen und werden jährlich an einem Wochenende im Mai stattfinden. 

St. Georgen als der Ort, der seinem Ehrenbürger Nikolaus Harnoncourt mehr als 40 Jahre Zuhause und Rückzugsort gewesen ist, der Platz, der ihm jene Atmosphäre als kraftschöpfende Inspirationsquelle geboten hat, die er für seine Arbeit benötigte. Der Ort, auf dessen Friedhof an der Pfarrkirche sich seine letzte Ruhestätte befindet. 

Künstler, die mit Nikolaus Harnoncourt gearbeitet und deren Weg er entscheidend geprägt hat und Ensembles aus den Reihen des Concentus Musicus Wien, der Wiener und Berliner Philharmoniker, des Concertgebouworkest Amsterdam und Chamber Orchestra of Europe werden in Konzerten, Künstlergesprächen und Workshops Harnoncourts Musizierstil und Gedankengut weiterleben lassen. 

www.harnoncourttage.at

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POSTHOF

posthof

Das Linzer Kulturhaus Posthof serviert jährlich rund 220 Einzelveranstaltungen aus Musik, Tanz, Theater, Kleinkunst und Literatur - ist Angelpunkt für (inter-)nationale Größen gleichermaßen wie Plattform zur Präsentation der (heimischen) Nachwuchsszene. Ursprünglich errichtet als Außenstelle der Linzer Postmeisterei (ab 1750), wurde das im Hafenviertel gelegene, historische Areal 1984 und 1990 adaptiert und ist heute einer der vitalsten Veranstaltungsorte für zeitgenössische Kultur in Österreich. 

Um Schwerpunkte genauer darstellen zu können, gibt es vertiefend immer wieder auch konzentrierte Veranstaltungsreihen mit Festivalcharakter, wie z.B. "Heimspiel", die Plattform zur Förderung der jungen heimischen Szene, den Musikcontest Lautstark!, das internationale Tanz-Festival "TanzTage", das Club-Musikfestival "Ahoi! Pop", das "Linzer Kleinkunstfestival" mit dem Who-Is-Who der österr. Kabarettszene sowie die jährlich stattfindenden "Österreichischen Theatersport-Meisterschaften".

Posthof - Zeitkultur am Hafen, Ein Haus der LIVA

www.posthof.at

Fotos
 



GOTTFRIED BECHTOLD 

„Betonporsches“ © Gottfried Bechtold

21. Oktober 2016 bis 26. Februar 2017 

Gottfried Bechtolds Werk steht für eine Erweiterung des Kunstbegriffs, anknüpfend an die Radikalität Marcel Duchamps, an Land Art, Minimalismus und prozesshafte Kunst. Seit den 1970er-Jahren dem Experiment und künstlerischer Freiheit verpflichtet, hat Bechtold (geb. 1947 in Bregenz) ein umfangreiches, vielfältiges Werk geschaffen. Ihn interessieren der Transfer der Realität in Medien, physikalische Phänomene, das Thema Mobilität, der Mythos Auto und die Idee von Zeit und Bewegung. In intelligenter Weise spielt der Künstler mit den Gegensätzen zwischen Be- und Entschleunigung. Seine „Betonporsches“, Original-Nachgüsse des Porsche 911, transformieren als bekanntestes Beispiel das Symbol für Geschwindigkeit schlechthin in die perfektionierte Form des Stillstands.

Pallas Athene © Gottfried Bechtold

Bechtold gehört zu den herausragendsten Künstlern Österreichs. Ausgehend von einer Lehre als Steinmetz arbeitet er neben der Bildhauerei mit den Medien Film, Video und Fotografie und realisiert große Projekte im Außenraum. Das LENTOS widmet gemeinsam mit der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich dem Künstler, der mit einer Einzelausstellung zuletzt 2006 im Kunsthaus Bregenz zu sehen war, eine große Personale, in der sämtliche Aspekte seines jahrzehntelangen Schaffens vorgestellt werden.

Kuratorin: Margareta Sandhofer

www.lentos.at
 



HÖHENRAUSCH 2016 - ANDERE ENGEL
 

Höhenrausch 2016Internationale Gegenwartskunst am ungewöhnlichen Ort

Der heurige Höhenrausch ist der künstlerisch intensivste seit 2009. Mit einer Beteiligung von 60 Künstlern und Künstlerinnen ist der Höhenrausch auch ein großes Festival für internationale Gegenwartskunst. In 38 Kunstprojekten wird nicht nur das Engel-Thema auf überraschende und hintergründige Weise beleuchtet, sondern es zeigt sich einmal mehr, wie groß das Potential der Gegenwartskunst ist, ungewöhnliche, öffentliche und scheinbar unattraktive Orte außerhalb des Museums zu bespielen.

Durch diese Bezugsfelder kann der Höhenrausch seinem Anspruch gerecht werden, zeitgenössische Kunst an ungewöhnlichen Orten auf sinnliche und spielerische Weise einem breiten Publikum zu vermitteln. Der Parcours des heurigen Höhenrausches wurde deshalb auch erweitert und umgestellt – er ist der längste aller bisherigen Höhenräusche und bezieht sowohl das Dachgeschoss des Ursulinenhofes als auch die Kirche auf besondere Weise mit ein.

Höhenrausch 2016
Der Höhenrausch 2016 - Netzwerken für ein kulturelles Energiefeld 

Für den „Andere Engel“- Höhenrausch wurde ein umfangreiches Netz aus Kooperationen geknüpft, die von der Diözese Linz bis hin zum ORF Musikprotokoll im Steirischen Herbst reichen. Die großen Dachprojekte werden neben zwei weiteren Hauptsponsoren von Raiffeisen Oberösterreich nicht nur durch Infrastruktur sondern auch mit Projektzuschüssen unterstützt. 

www.hoehenrausch.at
 



The Cleveland Orchestra und Franz Welser-Möst


The Cleveland Orchestra und Franz Welser-MöstUnter der Leitung seines Chefdirigenten, dem Oberösterreicher Franz Welser-Möst, hat sich das Cleveland Orchestra zu einem der meistgefragten Orchester der Welt entwickelt. Franz Welser-Möst zählt zu den bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit. Er ist seit 2002 Musikdirektor des Cleveland Orchestra und wird dieses mindestens bis in das Jahr 2022 leiten. 

Dem Cleveland Orchestra, das 2018 sein 100-jähriges Bestehen feiern wird, wurde von der New York Times attestiert, es verdiene die Bezeichnung „bestes amerikanisches Orchester“; außergewöhnliche Programmgestaltungen, zahlreiche Uraufführungen und Opernproduktionen, die in der szenischen Umsetzung neue, innovative Wege einschlagen zeichnen das künstlerische Profil der langjährigen Zusammenarbeit aus.

Neben regelmäßigen Orchesterresidenzen in den USA und Europa gastierte Franz Welser-Möst mit dem Orchester in den letzten Jahren u.a. in der Carnegie Hall in New York, in der Suntory Hall in Tokio, bei den Salzburger Festspielen, dem Musikverein in Wien und beim Lucerne Festival in Luzern. Durch erfolgreiche Projekte mit Schülern und Kooperationen mit Universitäten gewinnt das Cleveland Orchestra kontinuierlich ein neues und vor allem junges Publikum.
Mit der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich verbindet das Cleveland Orchestra und Franz Welser-Möst eine langjährige, erfolgreiche Partnerschaft. So hat die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich das Orchester mit seinem Chefdirigenten regelmäßig zu Konzerten nach Oberösterreich eingeladen und zudem zahlreiche DVD-Aufnahmen des Orchesters unterstützt. Im Jahr 2016 ermöglicht die Raiffeisenlandsbank Oberösterreich durch ihr großzügiges Engagement die Aufführung von Johannes Brahms ´Ein deutsches Requiem´ im Stift St. Florian, die auch auf DVD aufgezeichnet wird.

Weitere Informationen finden Sie unter clevelandorchestra.com


 

linzSTORY 2016

Das INTERNATIONALE STORYTELLING FESTIVAL bespielte mit linzSTORY erstmals auch Oberösterreich.
Von 18.-20. Mai 2016 waren das Brucknerhaus, das Lentos und die Sandburg Austragungsorte.

Zu den insgesamt fünf Veranstaltungen kamen rund 1.700 Besucher.

Fotos

Beitrag vom BildungsTV
 

 


 

Linzer Kellertheater

 

Das (perfekte) Desaster Dinner

Das (perfekte) Desaster Dinner - Komödie von Marc Camoletti (deutsche Bearbeitung von Michael Niavarani)

Ein prickelndes Wochenende auf dem Lande. Die Gattin fährt zu ihrer Mutter und die Geliebte hat Geburtstag. Was kann es schöneres geben für einen Mann in der Midlife Crisis? Ein Cateringservice ist bestellt, um der Geliebten einen wunderschönen Abend zu bereiten. Der langjährige Freund ist als Alibi geladen, für denn Fall, dass etwas schief geht... Zugegeben, dass dieser Ehebruch im gemeinsamen Wochenendhaus stattfindet, ist ziemlich fies. Noch fieser ist allerdings, dass der langjährige Freund der Familie, der heimliche Geliebte der Ehefrau ist.

Zwei Stunden Erklärungsnotstand für alle Beteiligten. Eine Köchin, die sich als Model ausgeben muss; ein Model, das eine Suppe nicht von einer Sachertorte unterscheiden kann; eine erfundene Nichte; eine kranke Mutter und ein Midlife-Crisis-Casanova, der sich lieber einen Porsche gekauft hätte.

www.linzerkellertheater.at

Frühere Produktionen

Othello darf nicht platzenOthello darf nicht platzen - Komödie von Ken Ludwig


Der weltberühmte, italienische Tenor Tito Merelli oder von seinen Fans liebevoll „Lo Stupendo“ genannt, wird für eine „Othello“-Vorstellung von Operndirektor Saunders für die städtische Oper in Cleveland engagiert. Mit dem Eintreffen des Opernstars nimmt die Katastrophe ihren Lauf.

 

 

 


 

Klassik am Dom

 

Klassik am Dom

Im Rahmen von Klassik am Dom genossen in den letzten fünf Jahren über 30.000 Besucher hochkarätige Konzerte in der einzigartigen Atmosphäre des Linzer Domplatzes. 

Der sakrale Bau, in romantisch rot-blaues Licht eingehüllt, ein mit tausenden Personen gefüllter Domplatz, laue Sommerabende und Stimmen, die zum Träumen einluden, machten Klassik am Dom in den vergangenen Jahren zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Linzer Domplatz und die Kulisse des Mariendoms haben sich in den letzten Jahren in der österreichischen Kulturszene als populärer Veranstaltungsort etabliert.

www.klassikamdom.at


2016 haben uns begeistert:

Diana Krall

Bildquelle: Tom Mesic

Klassik am Dom ist es gelungen, die charismatische Sängerin erstmals für ein Konzert in Oberösterreich zu gewinnen. 

Mit Ihrem Konzert am Donnerstag, den 14. Juli vervollständigte die 5-fach Grammy-gekrönte JazzPianistin und Sängerin DIANA KRALL das hochkarätige Programm von Klassik am Dom 2016. 

Bildquelle: Tom Mesic
 

Thomas Quasthoff

Bildquelle: Tom Mesic

Starbariton Thomas Quasthoff präsentierte sich im Rahmen von Klassik am Dom vier Jahre nach Beendigung seiner Gesangskarriere wieder als musikalischer Grenzgänger und hat mit einem „Tribute to Frank Sinatra“ eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Musikbusiness wieder auferstehen lassen. 

Bildquelle: Tom Mesic
 

Martin Grubinger

Bildquelle: Tom Mesic

Gemeinsam mit seinem Percussive Planet Ensemble hat Martin Grubinger dem Publikum bei Klassik am Dom eine atemberaubende Show gemixt aus unterschiedlichsten Klangwelten und südamerikanischen Rhythmen geboten, für die er ein ganzes Kaleidoskop an Instrumenten zusammen getragen hat.  

Bildquelle: Tom Mesic
 

 


 

LENTOS Kunstmuseum Linz

 

LOVE & LOSS - Mode und Vergänglichkeit
13. März bis 7. Juni 2015

© Jürgen Teller

In den 1980er Jahren ziehen neue Inhalte und eine revolutionäre Ästhetik in die Welt der westlichen Mode ein. Die Suche nach Authentizität, Melancholie als Haltung sowie kühne Formexperimente waren bis dahin der bildenden Kunst vorbehalten. Nun werden sie in der Mode aufgegriffen. Radikal erfinden Galionsfiguren wie Martin Margiela und Rei Kawakubo den Schönheitsbegriff in der Mode neu. Deformation und Verschleiß werden unter ihren Händen zu aufregenden Stilmitteln. Die heute im Mainstream etablierten zerschlissenen Jeans haben in Entwürfen von Maison Martin Margiela und Comme des Garçons ihre Geburtsstunde erlebt. Mode wird zum Spiegel, in dem der Mensch die eigene Sterblichkeit erblickt. Sie betont die Spuren der Zeit, preist die Vergänglichkeit und flirtet mit dem Tod.

Mit zahlreichen Leihgaben aus internationalen Museen sowie direkt aus Ateliers werden Momente wechselseitiger Inspiration von Mode und Kunst von den 1980er Jahren bis heute gezeigt. Die Ausstellung feiert Schönheit und Abgründiges, poetische Momente und schwarzen Humor. Sie präsentiert ModedesignerInnen gemeinsam mit bildenden KünstlerInnen, High und Street Fashion, Fotografien, Videos, Skulpturen und Installationen. Ein Großteil der Exponate ist zum ersten Mal in Österreich zu sehen.

www.lentos.at