Vieles neu im Linzer Franckviertel zurück

RLB OÖ-Immobilientochter plant Geschäfts- und Bürogebäude

Einst prägten die Franck-Fabrikhallen das Stadtbild, heute sind es Finanz-, Medien- und Dienstleistungsunternehmen. Mit dem Design Center Linz wurde das Linzer Franckviertel darüber hinaus zum Austragungsort nationaler und internationaler Kongresse, Konferenzen und Ausstellungen. Jetzt entsteht vieles neu im Stadtviertel. Die RLB OÖ-Immobilientochter Real Treuhand plant beispielsweise die Errichtung eines modernen Geschäfts- und Bürogebäudes.

Direkte Straßenbahnanbindung

Der Gestaltungsbeirat hat das Projekt in der Franckstraße 6-8 bereits abgesegnet, die Baueinreichung wird voraussichtlich noch im April 2017 stattfinden. Vorgesehen ist ein achtgeschossiges Geschäfts- und Bürogebäude mit 21.000 Quadratmeter Büro- (in zwei Bauabschnitten) sowie 7.300 Quadratmeter Geschäftsfläche, das auf der Liegenschaft entstehen soll, die direkt an das Nestlé Produktionsgelände angrenzt.
Das Objekt, das "Franck Kontor" heißen wird, wird als erstes und derzeit einziges Geschäfts- und Bürogebäude in Linz über einen eigenen Straßenbahnanschluss verfügen. Als Schnittpunkt einer neuen Straßenbahnachse und Westbahnstrecke birgt der Standort das Potential für eine zweite Nahverkehrsdrehscheibe der Stadt Linz.

Moderne Architektur

Das Projekt mit einem geplanten Investitionsvolumen in Höhe von 60 Millionen Euro wurde von den Archinauten (Dworschak + Mühlbachler ZT GmbH) geplant. Mehrere Einzelkörper verbinden sich auf unterschiedlichen Ebenen zu einem Gesamtgebäudekomplex, der sich über neun Geschoße (1. Untergeschoß bis 7. Obergeschoß) erstreckt. Die Versorgung des Gebäudes mit Wärme- und Kälteenergie ist über eine hauseigene Solarthermieanlage und Wärmepumpen geplant.

Franck Kontor - ECKDATEN

Das Büro- und Geschäftsgebäude mit Tiefgarage, Freistellplätzen und Parkhaus (Parkdeck) entsteht in zwei Bauabschnitten:

Bauabschnitt I:

  • 13.000 m² Bürofläche (alternativ Ordinationen, Hotel etc.)
  • 7.300 m² Geschäftsfläche (Nahversorgung)
  • Marktplatz
  • ausreichend Stellplätze in Tiefgarage, Freiparkplatz und Parkdeck

Bauabschnitt II:

  • 9.000 m² Bürofläche
  • Parkhaus


Zeitplan:

  • Baubeginn voraussichtlich Mitte 2018
  • Fertigstellung voraussichtlich Herbst 2020


USPs:

  • Straßenbahnanschluss
  • sehr gute Anbindung an das überregionale Straßensystem (drei Autobahnauffahrten in unmittelbarer Nähe)
  • einzigartige Architektur der Archinauten (Dworschak + Mühlbachler ZT GmbH)
  • bis 1.900 m² Nutzfläche in einer Etage
  • Flexibilität durch drei vollwertige Erschließungskerne
  • Nachhaltigkeit (Zertifizierung nach ÖGNI – Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft)
  • Infrastruktur im Haus (Arbeiten, Einkaufen, Verkehr)
  • erfahrener Projekt-/Bauträger der Raiffeisenlandesbank OÖ


Warum „Franck Kontor“?

  • Der Name soll der geographischen Verortung im „Franckviertel" Rechnung tragen und zum Ausdruck bringen, dass es sich um einen Ort handelt, wo man gut und erfolgreich arbeitet, wie dies bereits zu Zeiten des Industriellen und Linzer Ehrenbürgers Karl Heinrich Franck (1829 – 1926) der Fall war. Von hier aus wurde die gesamte Monarchie mit Produkten beliefert. „Franck Kontor“ soll ein attraktives Tor zur Innenstadt sein.
     

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